lush

Meine kleine Hassliebe

Wednesday, April 18, 2012

 Hallöchen ihr Lieben!

Das leidige Thema der Haarpflege !!!

Seit etwas mehr als zwei Jahren nutze ich silikonfreie Haarpflegeprodukte. Einst wegen Kopfhautproblemen damit begonnen, merkte ich sehr schnell, dass das durchaus auch einen Effekt auf mein krauses, trockenes und lockiges Haar hat. Das was ihr da letztens auf dem Foto von mir gesehen habt, ist nämlich das Ergebnis von einer 20minütigen Tortur mit dem Glätteisen und meinen heiß und innig geliebten Clip-In Extensions.

Aber zurück zum Thema, ohne Silikone zu waschen hat für mich den Vorteil, dass meine Haare die Farbe besser annehmen, sie mehr glänzen und sich lockerer und leichter anfühlen, sie leichter zu stylen sind und meine Kopfhaut nicht mehr so rumzickt. Einziger Nachteil ich muss mittlerweile aller 2 Tage waschen und nicht mehr aller 3 aber das ist zu verschmerzen. Die Umgewöhnungsphase war furchtbar, aber dazu berichte ich an anderer Stelle mehr. Naja und als ehemalige Lushette und mit einer silikonfreien Haarpflege stolpert man eben auch zwangsweise über die Haarpflege von Lush. Tja und da wären wir bei meiner Hassliebe- Curly Wurly Shampoo und Retread Conditioner von Lush.




Curly Wurly 
Produktart: Shampoo
Konsistenz: wie eine Paste, also ein Mittelding aus einem flüssigen und einem festen Shampoo
Preis: für 230ml darf man ganze 16,95€ hinblättern
Geruch: auf alle Fälle Kokos, aber irgendwie auch leicht teigig 
Inhaltsstoffe:   Ammonium Laureth Sulfate, Cocos Nucifera Fruit Extract (Getrocknete Kokosnuss), Cetearyl Alcohol, Propylene Glycol, Aqua (Wasser), Citrus Limon Juice (Frischer Bio Zitronensaft), Glyceryl Stearate & PEG-100 Stearate, Parfüm, Water (and) Linum Usitatissimum Seed Extract (Leinsamenaufguss), Carica Papaya Fruit (Frische Papaya), Lauryl Betaine, Frische Freilandeier, Theobroma Cacao Seed Butter (Kakaobutter), Cocos Nucifera Oil (Extra Vergine Kokosöl), Butyrospermum Parkii (Sheabutter), Simmondsia Chinensis Seed Oil (Bio Jojobaöl), Persea Gratissima Butter (Avocadobutter), Vanilla Planifolia Fruit Extract (Vanille Absolue), Vetiveria Zizanoides Root Oil (Vetiveröl), Styrax Tonkinensis Resin Extract (Benzoeharz), Olea Europaea Fruit Oil (Bio Extra Vergine Olivenöl), Alkanna Tinctoria Root Extract (Alkannawurzelextrakt), Lanolin, Cetrimonium Bromide, *Coumarin.

Typisch für Lush befindet sich das Ganze dann in einem schwarzen Pott und wie ihr seht, günstig ist es auch nicht gerade. Der Geruch ist wohl eine Kombination aus den Kokosflocken, den Freilandeiern und dem Vanilleextrakt.

Hier sieht man schon, besonders lecker sieht das Shampoo nicht aus :D

Retread 
Produktart: starker Conditioner, der auch als Kur verwendet werden kann
Konsistenz: flüssig und leicht cremig
Preis:  für 230ml zahlt man 15,25€
Geruch: melonig, aber eher in Richtung Netz- oder Honigmelone
Inhaltsstoffe: Gelidium Cartilagineum Extract (Agar Agar Gel), Propylene Glycol, Sojamilch, Cetearyl Alcohol (&) Sodium Lauryl Sulfate, Cucumis Melo Fruit (Frische Cantaloupemelone), Olea Europaea Fruit Oil (Bio Extra Vergine Olivenöl), Parfüm, Yogurt (Bio Joghurt), Persea Gratissima Oil (Avocadoöl), Lanolin, Cetearyl Alcohol, Cetrimonium Bromide, Simmondsia Chinensis Seed Oil (Bio Jojobaöl), Ethylene Brassylate (Synthetischer Moschus), Viola Odorata Leaf Extract (Veilchenblatt Absolue), Citrus Aurantium Dulcis Flower Extract (Orangenblüten Absolue), Citrus Aurantium Amara Flower Oil (Neroliöl), Methyl Ionone, Methylparaben, Propylparaben.


Unscheinbares Aussehen, aber geruchlich nicht wirklich für jeden etwas ^^

Auch der Conditioner befindet sich im schwarzen Pott und im Gegensatz zu American Cream, was nur wunderbar duftet, zeigt sich hier auch eine Wirkung. Aber kommen wir nun dazu, wieso diese beiden Produkte und ich eine innige, aber doch verhasste Beziehung miteinander führen.

Geliebt werden sie wegen ihrer Wirkung. Mein Haar wird nach einer Behandlung seidig, glänzt als würde es kein morgen geben, ist nicht beschwert aber auch nicht kraus und vor allem es sieht gesund aus und fühlt sich auch so an. An sich ein Ergebnis, welches man sich von jedem Shampoo wünschen würde. 
Doch Curly Wurly hat zwei große Nachteile, zum einen schäumt es schlecht, was zwar gut für das Haar ist, da so weniger Tenside die Haare austrocknen können, aber man braucht auch deutlich mehr Wasser und Geduld beim Haare waschen. Zum anderen sind da diese fiesen gemeinen Kokosflocken, die einen scheinbar terrorisieren wollen. Sie sind einfach überall! Verstopfen den Abfluss, gehen nicht ganz beim Waschen aus den Haaren und landen so dann beim Kämmen auch noch überall im Raum. Egal was man macht, diese kleinen Biester lassen sich nicht bekämpfen und durch sie fühlt sich beim Waschgang selbst auch das Haar nicht wirklich toll an, sondern eher filzig. 
Tja und dann wäre da Retread, dessen Geruch manchmal echt merkwürdig ist und dennoch meine Haare scheinen es zu mögen und trinken den Conditioner förmlich. Trotz allem ist nach dem Waschen das Kämmen aber eine Tortur. 
Was habe ich schon geflucht, die beiden wochenlang nicht angesehen, Curly Wurly in einen Feinstrumpf gestopft um beim Waschen den Kokosflocken zu entfliehen usw. und dennoch, sobald ich das Ergebnis am Ende sehe, gerate ich ins Schwärmen und kann die Finger letzten Endes doch nie ganz von ihnen lassen. Doch wen wundert es, zusammen haben sie die Grundzutaten, die auch jede gute selbstgemischte Haarkur für trockenes Haar enthält, wir haben Protein, Feuchtigkeit, mit Olivenöl und Zitronensaft etwas für den Glanz... 

Fazit:
Wer für ein gutes Ergebnis viel in Kauf nimmt, Geduld aufbringen kann bei der Haarwäsche, sehr pflegebedürftiges Haar hat und dazu auch bereits ohne Silikone wäscht, sollte sich die beiden unbedingt einmal ansehen. 
Für alle anderen spart euch die Nerven und investiert euer Geld lieber in etwas anderes.

Liebe Grüße <3
Franninchen

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6 Comments

  1. Hmm- will ich ja beides testen, aber wenn ich das mit den Kokosflocken lese :D Ich meine auf den Abfluss kann man ja was drüber machen, aber ich will mir die nicht ewig aus den Haaren waschen müssen :D

    Aber gut klingt es ._. *beides wieder auf ihre Liste kritzel :<

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  2. Ich habe bisher nur die Lush Shampoo Bars getestet, diese im Pott haben mich irgendwie noch nicht so angesprochen, aber vielleicht probiere ich mal eins aus, wenn meine Shampoo-Sammlung aufgelöst ist :D

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  3. @lfcmaus wenn du dir sogar die prozedur mit dem haardoctor antust, dann musst du die auch unbedingt testen ^^

    @faralalia bei den shampoobars habe ich auch fast alle getestet und die flüssigen bis auf das mit bier auch :) die shampoobars haben auf alle fälle viel stärkere tenside als curly wurly, aber wenn man die shampoobars verträgt, kommt man an sich mit allen lush shampoos recht gut zurecht ^^

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  4. Also ich bin ja echt faul und ich mach so was mit Kur nur extreeeeeem selten, aber ich finde den HairDoc eig nicht wirklich schlimm und alleine, weil es sich währenddessen so toll auf der Kopfhaut anfühlt <3

    Mal sehen, wir haben ja auch bald Lush :D

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  5. Ich hab ja auch extreme Naturlocken und Curly Wurly auch schon getestet. Ich finde ja, dass es göttlich riecht!
    Meine Haare sahen auch ganz gut aus, aber ich habe den Eindruck, dass ich davon vermehrt Schuppen bekommen habe und meine Haare haben auch viel schneller als sonst nachgefettet... :(
    Nach deinen Lobeshymnen werde ich es vielleicht nochmal versuchen - mit den Flocken hatte ich damals soweit ich mich erinnere nicht so das Riesenproblem.

    LG Jana

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  6. @jelice das mit dem nachfetten habe ich generell bei silikonfreier pflege. kopfhautprobleme habe ich an sich auch, doch bei curly wurly wird es bei mir sogar besser, aber ich finde eh, dass kopfhaut noch individueller als gesichtshaut zum beispiel ist. Der Geruch ist für mich aber weder gut noch schlecht. Ich mag Kokos und ich mag auch Teigdüfte, nur zusammen ist es nur so ok ^^ aber retread riecht echt merkwürdig, an manchen tagen voll lecker, an anderen kann ich es gar nicht leiden.

    @lfcmaus stimmt dieses kühle gefühl ist der knaller :) ohja das wundert mich aber, dass dort ein shop entsteht...

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